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Ordnungen des Erfolgs

Oft unterscheiden wir zwischen den Bereichen Familie, persönlicher Erfüllung und persönlichem Glück in Beziehungen auf der einen Seite, und den Bereichen Arbeit und Beruf auf der anderen, als könnten und dürften wir sie trennen. Dennoch folgen sie den gleichen Gesetzen von Erfolg und Misserfolg, den gleichen Gesetzen von Glück und Unglück, den gleichen Gesetzen und Ordnungen im Leben und in der Liebe.

            Das Familien-Stellen hat sich am Anfang vor allem mit den persönlichen Beziehungen befasst. Es hat die grundlegenden Ordnungen der Liebe ans Licht gebracht, nach denen unsere Beziehungen gelingen oder scheitern. Als ich anfing, den Gesetzen von Erfolg und Misserfolg in Arbeit und Beruf nachzuspüren und zunehmend in Unternehmen und Organisationen, kam ans Licht, dass diese den gleichen Ordnungen folgen.

            Bei der Anwendung des Familien-Stellens auf den Bereich von Unternehmen und Beruf hat sich gezeigt, dass sie in der jetzigen Form erst möglich wurde, als ich über weiterführende Einsichten Bereiche erschließen konnte, die vorher unzugänglich waren. Sie führen weit über die Grenzen des Gewissens und die von ihm abhängigen Grenzen des Erfolgs hinaus.

 

Unsere Lebenserfolge

Die Geburt

Der erste und entscheidende Lebenserfolg für uns war unsere Geburt. Er gelang uns am besten und am weittragendsten, wenn wir uns aus eigener Kraft ans Licht bringen mussten und sie uns ohne äußere Eingriffe gelang. Hier mussten wir zuerst unser Durchsetzungsvermögen beweisen. Dieser Erfolg wirkt ein Leben lang weiter. Aus dieser Erfahrung gewinnen wir die Kraft, uns auch später erfolgreich durchzusetzen.

            Gehe ich hier zu weit? Was hat dieses Erfolgserlebnis mit unseren Erfolgen später in unserer Arbeit und in unserem Beruf zu tun? Hängt unser späterer Erfolg wirklich von diesem ersten Erfolg ab, weitgehend ab?

            Wie verhält sich später ein Kind und ein Erwachsener, der durch Kaiserschnitt auf die Welt kam, oder der mit einer Zange ins Leben geholt werden musste? Oder wenn er zu früh auf die Welt kam und die ersten Wochen oder sogar Monate im Brutkasten verbringen musste? Wie steht es später mit seiner Selbstständigkeit und seinem Durchsetzungsvermögen?

            Selbstverständlich können die Auswirkungen solcher ersten Erfahrungen später zumindest teilweise überwunden werden. Wie aus allem Schwierigen und Schweren können wir aus ihnen auch eine besondere Kraft gewinnen.

            Dennoch setzten sie zugleich Grenzen und werden zu einer Herausforderung, die zu überwinden uns eher gelingt, wenn wir ihre Wurzeln erkennen und wir das Fehlende später auf andere Weise, oft auch mit Hilfe von außen, nachholen und wiedergewinnen.

Die Mutter finden und nehmen

Das nächste entscheidende Ereignis und der nächste Erfolg ist die Bewegung zur Mutter, nun als ein gegenüber, die uns an ihre Brust nimmt und nährt. Mit ihrer Milch nehmen wir das Leben außerhalb von ihr.

            Was macht uns hier erfolgreich und bereitet uns für die späteren Erfolge in unserem Leben und in unserem Beruf vor?

            Sie als die Quelle unseres Lebens zu nehmen, mit allem, was von ihr zu uns überfließt. Mit ihr nehmen wir unser Leben. Wir nehmen es soweit, wie wir sie nehmen.

            Dieses Nehmen ist aktiv. Wir müssen saugen, damit ihre Milch fließt. Wir müssen rufen, damit sie kommt. Wir müssen uns freuen über das, was sie uns schenkt. Durch sie werden wir reich.

            Später in Leben zeigt sich: wem es gelang, seine Mutter auf diese Weise voll zu nehmen, der wird erfolgreich und glücklich. Denn wie jemand zu seiner Mutter steht, so steht er zu seinem Leben und zu seinem Beruf. Soweit er seine Mutter ablehnt, soweit lehnt er auch das Leben ab und seine Arbeit und seinen Beruf. Auf gleiche Weise und soweit, lehnt ihn auch das Leben ab und seine Arbeit und sein Beruf.

            Wie jemand sich über seine Mutter freut, so freut er sich am Leben und an seiner Arbeit. So wie seine Mutter ihm gibt, ihm immer mehr gibt, wenn er von ihr mit Liebe nimmt, so schenkt ihm sein Leben und seine Arbeit im gleichen Maße Erfolg.

            Wer Vorbehalte gegen seine Mutter hat, der hat sie auch gegen das Leben und gegen das Glück. Wie seine Mutter sich von ihm als Folge seiner Vorbehalte und seiner Ablehnung, so zieht sich das Leben von ihm zurück und sein Erfolg.

            Wo beginnt unser Erfolg? Er beginnt bei unserer Mutter. Wie kommt der Erfolg zu uns? Wie darf er kommen? Wenn unsere Mutter zu uns kommen darf und wir sie als unsere Mutter ehren.

Die Hinbewegung zur Mutter

Dem Nehmen der Mutter steht bei vielen eine frühe Erfahrung entgegen. Sie erlebten eine frühe Trennung von der Mutter. Zum Beispiel, wenn sie für eine Zeitlang weggegeben wurden, oder wenn die Mutter krank war und zur Erholung gehen musste, oder wenn wir krank waren und sie uns nicht besuchen durfte. Diese Erfahrung hat eine tiefgreifende Veränderung in unserem späteren Verhalten zur Folge.

            Der Schmerz der Trennung und die Hilflosigkeit ohne sie, die Verzweiflung, nicht zu ihr gehen zu können, wo wir sie so sehr gebraucht hätten, führt zu einer inneren Entscheidung. Zum Beispiel: „Ich gebe sie auf.“ „Ich bleibe allein.“ Ich bleibe auf Abstand zu ihr.“ „Ich wende mich von ihr ab.“

            Wenn das Kind wieder zur Mutter zurückdarf, entzieht es sich ihr oft. Es lässt sich zum Beispiel von ihr nicht mehr berühren, verschließt sich vor ihr und vor ihrer Liebe. Es wartet vergeblich auf sie und wenn sie versucht ihm näher zu kommen und es in den Arm zu nehmen, weist es sie innerlich und oft auch äußerlich zurück.

Die Folgen einer unterbrochenen Hinbewegung

Die früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter hat weittragende Folgen für das spätere Leben und für unseren Erfolg. Wie zeigt sich das im Einzelnen?

            Wenn solche Kinder später auf jemanden zugehen möchten, zum Beispiel auf einen Partner, erinnert ihr Körper das Trauma der frühen Trennung. Dann halten sie in ihrer Hinbewegung inne. Statt auf den Partner zuzugehen, warten sie, dass er auf sie zugeht. Wenn er wirklich näherkommt, halten sie seine Nähe oft schwer aus. Sie weisen ihn auf die eine oder andere Weise zurück, statt ihn glücklich willkommen zu heißen und zu nehmen. Sie leiden darunter und können sich dennoch nur zögernd für ihn öffnen, wenn ja, oft nur kurze Zeit.

            Ähnlich ergeht es ihnen mit einem eigenen Kind. Auch seine Nähe halten sie manchmal schwer aus.

            Was wäre für sie hier die Lösung? Dieses Trauma wird dort überwunden, wo es begann. Überhaupt steht fast hinter jedem Trauma eine Situation, in der eine Bewegung, die notwendig gewesen wäre, nicht möglich war, sodass wir in ihr wie angewurzelt oder gelähmt unbeweglich blieben.

            Wie wird ein solches Trauma gelöst? Es wird in unserem Gefühl und in unserer Erinnerung gelöst, wenn wir  trotz aller Angst in diese Situation zurückgehen und die damals verhinderte oder unterbrochene Hinbewegung innerlich nachholen.

            Was heißt das für eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter? Wir gehen noch einmal zurück in die Situation von damals, werden noch einmal das Kind von damals, schauen auf unsere Mutter von damals und gehen trotz des aufsteigenden Schmerzes und der Enttäuschung und Wut von damals einen kleinen Schritt auf sie zu – mit Liebe.

            Wir halten inne, schauen ihr in die Augen und warten, bis wir in uns die Kraft und den Mut für den nächsten kleinen Schritt spüren. Wir halten wieder inne, bis uns der nächste kleine Schritt gelingt und die nächsten kleinen Schritte,  bis wir am Ende in die Arme unserer Mutter fallen, von ihr umarmt und festgehalten, endlich wieder ganz mit ihr eins und mit Liebe bei ihr.

            Später testen wir, auch hier zunächst innerlich, ob uns diese Hinbewegung mit einem geliebten Partner gelingt. Wir schauen ihm in die Augen, und statt zu warten, dass er sich auf uns zubewegt, machen wir den ersten kleinen Schritt zu ihm. Nach einer Weile, wenn wir genügend Kraft gesammelt haben, setzen wir einen zweiten Schritt. So gehen wir weiter auf ihn zu, langsam Schritt für Schritt, bis wir ihn in unsere Arme nehmen und er uns, bis wir ihn festhalten und uns von ihm festhalten lassen, glücklich und lange.

Die Hinbewegung zum Erfolg

Wozu habe ich das hier so ausführlich beschrieben?            

Eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter erweist sich später als ein entscheidendes Hindernis für den Erfolg in unserer Arbeit, in unserem Beruf und in unserem Unternehmen. Auch hier kommt es darauf an, dass wir auf den Erfolg zugehen statt zu warten, dass er zu uns kommt. Zum Beispiel wenn wir auf den Lohn warten, ohne zuvor die entsprechende Leistung zu bringen, wenn wir andere vorschieben statt selbst zuzupacken und uns eher zurückziehen als auf jemanden und auf eine Arbeit mit Freude zuzugehen. Jeder Erfolg hat das Gesicht der Mutter.

            Wir gehen also auch hier zuerst innerlich auf unseren Erfolg zu und gehen auf andere Menschen zu, bereit, für sie etwas zu leisten, bereit, ihnen zu dienen, statt zu zögern und stehen zu bleiben und zu warten, dass sie sich bewegen.

            Wir gehen also auf sie zu, wir gehen auf unseren Erfolg zu, Schritt für Schritt, und spüren bei jedem Schritt unsere Mutter liebevoll hinter uns. Mit ihr verbunden, sind wir für unseren Erfolg gerüstet und kommen bei ihm an,  wie wir bei unserer Mutter angekommen sind. Bei ihr zuerst und jetzt bei ihm.

Die Zuwendung

Unsere Zuwendung ist eine Bewegung, die im Herzen beginnt. Sie fällt uns leicht, wenn uns zuerst die Zuwendung zu unserer Mutter gelungen ist.

            Was aber, wenn dieser Zuwendung etwas entgegenstand oder wenn sie früh unterbrochen wurde? Statt uns anderen und uns selbst mit Liebe und Achtung zuzuwenden, wenden wir uns von ihnen ab. Dann wird die Wegwendung zur inneren und äußeren Grundbewegung in unseren Beziehungen, auch in unserer Beziehung zum Erfolg.

            Die Frage ist: Wie können wir die Bewegung des Sich-Wegwendens umwenden hin zur Zuwendung zu unserem Leben, zu anderen Menschen, zu unserem Erfolg und zu unserem Glück.

            Ich schlage dazu eine innere Übung vor und eine Bewegung, mit deren Hilfe Sie die Bewegung der Wegwendung innerlich in Ihrem Körper zuerst wahrnehmen und sie danach umkehren können in eine umfassende Zuwendung.

            Hier die Vorgehensweise im Einzelnen.

1. Wir setzen uns aufrecht auf eine Stuhlkante, atmen tief durch den Mund aus und durch die Nase tief ein. Wir halten die Augen dabei offen und wiederholen diese Atemzüge noch zweimal. Danach schließen wir die Augen und atmen normal. Unsere Hände liegen mit den Handflächen nach oben geöffnet auf unseren Oberschenkeln.

2. Langsam strecken wir die Arme und Hände immer weiter aus nach vorn, zu jemandem hin. Dabei bleiben wir aufrecht sitzen, spüren, wie unser Rücken gerader wird, je weiter wir unsere Arme nach vorne strecken. In unserer Vorstellung strecken wir sie unserer Mutter entgegen.

3. Während wir in dieser Haltung bleiben, wird uns bewusst, auf welche verschiedenen Weisen wir in unserem Leben uns weg gewendet statt anderen zugewendet haben. Wir bleiben in dieser Haltung, so schwer es uns im Augenblick vielleicht noch fällt. Wir bewegen unsere Arme und unsere offenen Hände noch weiter nach vorn und halten unseren Rücken dabei aufrecht.

4. Langsam und sachte öffnen wir die Augen. Ohne uns zu bewegen nehmen wir mit ihnen unsere Umgebung als Ganzes zugleich wahr, sind ihr als Ganzes nach vorn, nach rechts und links und sogar nach hinten zugewandt.

5. Wir öffnen unsere Ohren, bereit, alles und jedes zu hören, was andere uns mitteilen wollen, und erfahren uns mit ihnen unserer Mutter und vielen anderen Menschen mit Liebe und Zuversicht zugewandt  und eins.

6. Wir machen wieder drei tiefe Atemzüge. Zuerst atmen wir aus und dreimal tief ein und aus. Wir bleiben weiterhin aufrecht, mit geradem Rücken leicht nach vorne geneigt sitzen.

7. Mit vielen Menschen fühlen wir uns auf einmal anders verbunden, mit offenen leuchtenden Augen und offenen Ohren und fühlen uns ihnen anders zugewandt. Auch jenen, mit denen wir durch unseren Beruf verbunden sind und unsere Unternehmen.

Was geschieht jetzt mit unserem Erfolg? Lässt er noch auf sich warten? Was geschieht mit unserer Freude und unserem Glück? Auch sie wenden sich uns zu, wie unsere Mutter.

Was heißt hier Unternehmensberatung

Die Unternehmensberatung, wie ich sie beim Familien-Stellen zeige, bezieht sich vorwiegend auf die Beziehungen innerhalb von Unternehmen und Beruf und inwieweit der Erfolg in unserem Beruf und in unseren Unternehmen von ihrem Gelingen abhängt. Andere Bereiche, die für diese Erfolge ebenfalls ein Rolle spielen, wie zum Beispiel das für unsere Erfolge wichtige praktische Wissen und Können bleiben im Hintergrund.

            Diese Berufs- und Unternehmensberatung unterscheidet sich von der sachbezogenen und in diesem Sinne weitgehend wissenschaftlichen Unternehmensberatung. Deren Bereich und Bedeutung werden von dieser vorwiegend auf die Beziehungen in Unternehmen ausgerichteten Beratung vorbehaltlos anerkannt.

            Noch etwas unterscheidet diese Unternehmensberatung von der in der Regel üblichen. Ich habe für diese Beratung mit keinem Unternehmen einen Arbeitsvertrag. Weder haben sie einen mit mir noch ich mit ihnen. Sie kommen von sich aus, oft aus Neugierde ohne ein besonderes Problem, zu einem meiner Kurse, die ich seit einiger Zeit zum Thema Gesetze des Erfolgs in Unternehmen und im Beruf anbiete. Dort lernen sie mit Hilfe des Familien-Stellens mit anderen Unternehmern zusammen, miteinander und voneinander.

            Danach gehen sie in ihre Unternehmen und in ihre Berufe zurück, selbstständig und unabhängig von mir. Sie bleiben von mir geachtet und ich von ihnen, jeder von uns selbstständig erfolgreich.

Die Weisheit des Erfolgs

Den Erfolg können wir in vieler Hinsicht planen. Wir können und müssen ihn auch wissenschaftlich planen und ihn mit wissenschaftlich bewährten Methoden verfolgen, denn jeder Fortschritt folgt neuen, wissenschaftlichen Erkenntnissen. Von daher sind das klare Denken und die klare Beweisführung und die genaue Anwendung der aus der der Wissenschaft gewonnenen Erkenntnisse eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg in jenen Bereichen des Lebens, die den Erfolg in unserem Beruf, in unserer Arbeit und in den sie umfassenden Unternehmen und Organisationen sichern und weiterbringen. Das steht außer Frage.

            Die Wissenschaft führt zum Erfolg, wenn von ihr jene Bereiche des Lebens, die unter dem Gesetz der Weisheit stehen, mitbedacht und mitverfolgt werden. Genaugenommen sind diese Gesetze Gesetze der Liebe, einer Liebe, die dem Leben dient, dem Leben von uns und von vielen anderen Menschen.

            Wo immer es in unserem Leben und in unseren Beziehungen Ereignisse und Situationen gab, in denen wir wissend oder unwissend gegen diese Gesetze verstießen oder verstoßen mussten, wirkt es sich auf die Erfolge im Bereich unserer Arbeit und unseres Berufes unmittelbar aus. Diese Verstöße machen viele Erfolge zunichte oder verhindern sie gleich zu Beginn

            Hier geht es um die Weisheit des Erfolgs, um die uns oft verborgenen Grundlagen und Voraussetzungen für ihn und um die Gesetze der Liebe, die ihn ermöglichen und sichern.

            Wie kommt die Weisheit zu uns? Wie offenbart sie sich uns? Wie erfahren wir sie hautnah? Wenn wir an unsere Grenzen gestoßen sind, an die Grenzen unseres Wissens und unserer Wissenschaft und an die Grenzen des uns mit deren Hilfe Möglichen. An diesen Grenzen bringt sie sich zur Geltung. Sie offenbart sich durch ihre Wirkung im einen wie im anderen Fall, im Falle des Erfolgs und des Misserfolgs.

 

Wie werde und bleibe ich ein guter Unternehmer?

 

Erstens: Indem ich etwas anzubieten habe, was anderen dient. Je mehr sie es brauchen, desto wichtiger wird, was ich anbieten kann. Dem Erfolg steht dann nichts mehr entgegen.

            Was zeichnet einen Unternehmer aus? Er hat, was andere brauchen, und macht es ihnen zugänglich. Je mehr er hat, was andere brauchen, desto höher sein Ansehen und sein Erfolg.

            Fazit: Ein Unternehmen dient. Je bedeutsamer seine Dienstleistung, desto größer sein Einfluss.

Zweitens: Ein Unternehmer braucht Gehilfen. Er muss Mitarbeiter gewinnen und sie entsprechend ausbilden und anleiten, damit sie das, was er zu bieten hat, auf die bestmögliche Weise erstellen und an den Mann bringen.

            Was er zu bieten hat, muss er also produzieren und auch verkaufen.

Drittens: Ein Unternehmer muss führen. Er führt durch seine Idee. Er führt durch die Herstellung. Er führt durch den Verkauf und alles, was es dazu bedarf.

Viertens: Ein Unternehmer stellt sich dem Wettbewerb. Über den Wettbewerb verbessert er sein Produkt. Er dient denen, die es brauchen, damit umso mehr.

Fünftens: Der Unternehmer verteidigt sein Unternehmen gegen Übergriffe und sichert es entsprechend ab. Er bleibt selbstbewusst und selbstständig.

Sechstens: Der Unternehmer weiß, dass er auf andere angewiesen ist, mit denen er gemeinsame Sache machen muss. Er weiß, wie er sie gewinnt und behält.

Siebtens: Der Unternehmer freut sich über seinen Erfolg, denn sein Erfolg macht glücklich. Wenn der Unternehmer glücklich ist und es anderen zeigt, freuen sich seine Mitarbeiter und mit ihnen ihre Familien.

Achtens: Ein Unternehmer steht mit vielen in einer Solidargemeinschaft. Er weiß, das Glück von vielen hängt von seinem Erfolg ab. Daher mehrt er ihn mit Hilfe von vielen, die ihm helfen, zur Sicherung der Lebensgrundlage für viele.

Neuntens: Ein Unternehmer übergibt sein Unternehmen zur rechten Zeit an geeignete Nachfolger. Er überlässt ihnen den Spielraum, den sie, um erfolgreich zu sein, brauchen. Er bleibt weiterhin die Seele seines Unternehmens. Sein guter Geist wirkt in ihm weiter.

Zehntens: Ein Unternehmer überlässt sein Unternehmen der Entwicklung, die es nehmen muss, auch wenn diese von seinen Vorstellungen abweicht. Er überlässt es dem Strom der Zeit, der auch über ihn hinweggeht, und schaut ihm wohlwollend nach.

 

Hinweis

Wenn Sie sich ausführlich über die Ordnungen des Erfolgs informieren wollen, finden Sie diese in den folgenden Büchern von mir:

Erfolge im Leben, Erfolge im Beruf

Wie beide gemeinsam gelingen

138 Seiten. 1. Auflage 2009

ISBN 978-3-00-029157-9  Hellinger Publications

 

Erfolgsgeschichten

in Unternehmen und im Beruf

Taschenbuch, 260 Seiten

1. Auflage 2009

ISBN 978-3-00-029154-8 Hellinger Publications

 

Themenbezogene Unternehmensberatung

Taschenbuch190 Seiten. 1. Auflage 2009.

ISBN978-3-00-029323-8 Hellinger Publications

 

Sie können diese Bücher direkt beziehen über www.Hellinger-Shop.com