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Staatlich anerkannte Schul- und Bildungsmaßnahme für Erwachsene

 

Die Hellinger® sciencia Aufstellungen von Bert und Sophie Hellinger werden weltweit durch die Hellinger®schule und ihre Dozenten in der Ausbildung zum „Hellinger sciencia® Aufsteller“ vermittelt. Alle besuchten Kurse von Bert und Sophie Hellinger und der Hellinger®schule werden für die Ausbildung anerkannt.

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Die Hellinger sciencia®, hier absichtlich so geschrieben, ist eine Wissenschaft von der Liebe des Geistes. Sie ist eine scientia universalis, die Universalwissenschaft von den Ordnungen menschlichen Zusammenlebens, angefangen von den Beziehungen in der Familie, also der Beziehung zwischen Mann und Frau und zwischen Eltern und Kindern, einschließlich ihrer Erziehung, hin zu den Ordnungen in der Arbeit, im Beruf und den Organisationen, bis zu den Ordnungen zwischen den übergreifenden Gruppen, wie zum Beispiel den Völkern und Kulturen. 

Zugleich ist sie die scientia universalis über die Unordnungen, die im menschlichen Zusammenleben zu den Konflikten führen, die Menschen voneinander trennen statt sie zusammenzuführen.

Diese Ordnungen und Unordnungen übertragen sich auch auf den Körper. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Krankheiten und der körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit. 

Wieso heißt diese Wissenschaft Hellinger sciencia®? Ich habe diese Einsichten sowohl gewonnen als auch beschrieben. Ich habe sie im praktischen Handeln überprüft, und zwar öffentlich. Daher konnten viele die Wirkung dieser Einsichten sowohl an sich selbst überprüfen als auch in ihren Beziehungen und ihrem Handeln. Darin zeigt sich, dass es sich hier um eine echte Wissenschaft handelt.

Als Wissenschaft ist die Hellinger sciencia® in Bewegung. Das heißt, sie entwickelt sich laufend weiter, und zwar auch aus der Erfahrung und den Einsichten vieler anderer, die sich auf sie eingelassen haben – auch auf ihre Folgen. Als lebendige Wissenschaft bildet sie keine Schule, so als sei sie abgeschlossen und könnte als etwas Endgültiges vermittelt und gelernt werden. Daher gibt es für sie auch keine Erfolgskontrolle, als könnte sie nach Maßstäben beurteilt werden, die außerhalb von ihr liegen, und als müsste sie sich vor diesen rechtfertigen. Ihre Rechtfertigung sind ihre Wirkung und ihr Erfolg. Sie ist in jeder Hinsicht eine offene Wissenschaft.

Die Hellinger sciencia®, gibt Anlass zur Frage, inwieweit diese Bezeichnung zulässig ist. Das habe ich mich auch gefragt. Denn erst langsam habe ich die Tragweite meiner Einsichten über die Ordnungen menschlichen Zusammenlebens und der menschlichen Liebe erfasst. Ich habe erkannt, dass sie sich zusammenfügen zu einer umfassenden Wissenschaft über unsere Beziehungen, und dass die Zeit gekommen ist, sie als eine eigene Wissenschaft vorzustellen und öffentlich den ihr gemäßen Platz zu beanspruchen. Mein Name soll sicherstellen, dass diese Wissenschaft in ihrer ursprünglichen Klarheit beschrieben und vorgestellt wird.

Details zur Hellinger sciencia® Mitgliedschaft finden Sie hier -->

 

Die geistige Dimension der Hellinger sciencia®

Die Hellinger sciencia® hat über die unmittelbar nachvollziehbaren Einsichten in die Ordnungen und Unordnungen in unseren Beziehungen hinaus noch eine andere Dimension erreicht, eine geistige Dimension. Erst von ihr aus wird die Tragweite dieser Einsichten bewusst. Erst von ihr aus werden ihre universale Bedeutung und die aus ihr sich ergebenden Folgen in allen Bereichen erfahrbar. 

Was ist diese geistige Einsicht, und was sind ihre Dimensionen? Diese Einsicht geht aus von einer Beobachtung und den aus ihr sich ergebenden Folgen: Alles, was da ist, bewegt sich nicht aus sich selbst. Es wird von außen bewegt. Selbst wenn sich etwas bewegt, als bewege es sich selbst, wie zum Beispiel alles, was lebt, hat seine Bewegung einen Anfang, der nicht aus ihr selbst kommen kann. Daher geht jede Bewegung, auch die Bewegung alles Lebendigen, auf eine Bewegung zurück, die von außen kommt, und zwar nicht nur an ihrem Anfang, sondern ununterbrochen, solange dieses Leben dauert.

Noch etwas ist hier zu bedenken. Jede Bewegung, vor allem jede lebendige Bewegung, ist eine gewusste Bewegung. Sie setzt ein Bewusstsein bei jener Kraft voraus, die alles bewegt. Mit anderen Worten: Jede Bewegung ist eine gedachte Bewegung. Sie kommt in Bewegung, weil sie von dieser Kraft gedacht ist, und sie kommt in Bewegung, wie sie gedacht ist.

Was also steht am Anfang jeder Bewegung? Ein Denken, das alles denkt, wie es ist.

Was folgt daraus? Für dieses Denken gibt es nichts, was es nicht so will, wie es ist und wie es sich bewegt. Jede Bewegung ist letztlich eine Bewegung dieses Geistes. Daher hört für diesen Geist auch nichts auf. Alles, was war, denkt er noch so,  wie er uns in der Gegenwart und wie er zugleich alles Kommende denkt.

Weil er das Kommende zugleich mit dem Vergangenen denkt, ist das Vergangene in allem auf dieses Kommende bezogen. Das Vergangene ist auf das Kommende hin in Bewegung und erreicht in ihm seine Vollendung. 

Aber auch das Kommende wird Vergangenheit sein und bewegt sich als ein Vergangenes ebenso auf ein  Kommendes hin. Es ist für uns nicht vorstellbar, dass dieses alles bewegende Denken aufhört. So, wie es nichts geben kann, das nicht von ihm gedacht ist, so kann es auch nach ihm nichts geben. Denn wer oder was sollte es nach ihm noch denken?

Im Angesicht dieses Denkens hören viele für uns bisher wichtige Annahmen und Vorstellungen auf. Zum Beispiel die Annahme eines freien Willens, die Annahme von persönlicher Verantwortung. Und es fallen viele der unsere Kultur tragenden Werturteile und Unterscheidungen weg.

Hier nenne ich in erster Linie die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch, zwischen Auserwählt und Verworfen, zwischen  Oben und Unten, Hoch und Niedrig, Besser und Schlechter und letztlich auch zwischen Leben und Tod. 

Doch wir treffen weiterhin diese Unterscheidungen, und wir erleben sie auch. Sind nicht auch sie von diesem Geist gedacht und gewollt, wie sie sind?

Hier ist zu bedenken: Das Vergangene und das Kommende sind nicht dasselbe. Das Vergangene ist auf dem Weg zu diesem Kommenden. Daher gibt es für unsere Erfahrung ein Vorher und ein Nachher und ein Mehr oder Weniger.

Was ist dieses Weniger? Was ist dieses Mehr? Es ist weniger Bewusstsein oder mehr Bewusstsein. Wir befinden uns in einer Bewegung von weniger bewusst zu mehr bewusst. Wir befinden uns in einer Bewegung von weniger bewusst im Einklang mit diesem Geist und seiner umfassenden Bewegung, zu mehr bewusst im Einklang mit seiner Bewegung. Es gibt also für uns eine Bewegung von mehr oder weniger, die für diesen Geist nicht denkbar ist. Für ihn gibt es kein Mehr oder Weniger. Dennoch ist diese Bewegung in allem, was uns in ihr begegnet, von diesem Geist in dieser Bewegung gedacht. Sie ist von ihm für uns so gedacht, was immer sie uns als Erfahrung auf dem Weg zu einem Mehr an Bewusstsein auch abverlangt.

Wem gelingt dieses Mehr an Bewusstsein? Wem gelingt dieses Mehr an Einklang mit dem Bewusstsein dieses Geistes? Können wir es persönlich sein? Können wir es allein in diesem Leben sein? Oder sind alle Menschen, vergangen, jetzt und kommend, gemeinsam auf diesem Weg und erreichen dieses Bewusstsein mit allen zusammen? Erreichen sie es zusammen mit allen Erfahrungen, die je gemacht wurden und die noch gemacht werden müssen, sowohl von uns als auch von vielen anderen, sowohl in diesem Leben als auch in vielen anderen? Auch hier nur gemeinsam?

Die Freiheit

Natürlich fühlen wir uns in vielerlei Hinsicht frei. Natürlich fühlen wir uns für unsere Taten und ihre Folgen verantwortlich. Zugleich wissen wir aber, dass eine andere Kraft, eine alles bewegende geistige Macht, unsere Freiheit und unsere Verantwortung und unsere Schuld mit allen ihren Folgen so gedacht hat und so bewegt und so gewollt, dass wir sie als unsere eigenen erleben. 

Handeln wir dann anders? Können wir anders handeln? Woher sollen wir die Kraft nehmen, uns anders zu bewegen und anders zu handeln?

Was also bleibt uns hier übrig? Genauso zu handeln wie bisher und unserer Freiheit und unserer Verantwortung und unserer Vergangenheit und unserer Schuld mit allen ihren Folgen so zuzustimmen, wie sie sind und wie wir sie erfahren.

Zugleich aber erfahren wir sie als ein Mehr an bewusstem Einklang mit diesem alles bewegenden Geist. Wir erfahren sie auch als ein Mehr an Bewusstsein, sowohl für uns, als auch für alle, die mit uns die Folgen unserer Freiheit und unserer Verantwortung tragen, und die in die Folgen unseres Handelns und unserer Schuld hineingezogen waren. 

Diese Vielen erfahren also den gleichen Vorgang verschieden. Sie machen durch den gleichen Vorgang eine unterschiedliche Erfahrung. Wenn sie beides zugleich wahrnehmen, frei und unfrei zu sein, erreichen sie ein Mehr an Bewusstsein, vielleicht auch ein Mehr an Einklang mit diesem alles bewegenden Geist. Sie erreichen ein Mehr an Bewusstsein, das sowohl sie als auch viele andere auf ihrem Weg zum umfassenden Bewusstsein ein Stück weit voranbringt.

Die Sorge

In dieser geistigen Dimension hört die Sorge auf, auch die Sorge um die Zukunft der Hellinger sciencia. Sie kommt aus einer Bewegung des Geistes, wie sie von diesem Geist gedacht ist, und sie bleibt in Bewegung, wie dieser Geist sie denkt, unabhängig, ob ihr jemand zustimmt oder sie ablehnt. Als eine universelle Wissenschaft erweist sie ihre Wahrheit im einen wie im anderen Fall, allein durch ihre Wirkung. 

Wie ist es dann mit den Sorgen, die wir uns um die Zukunft machen: um unsere Zukunft, um die Zukunft anderer Menschen und um die Zukunft der Welt? Erweisen sich diese Sorgen nicht in jedem Fall als töricht, als könnten wir durch sie etwas ändern oder verhindern? Sie wären Sorgen wider die Bewegungen des Geistes, als wären sie von ihm unabhängig. 

Anders ist es mit den Sorgen, die wir uns im Einklang mit den Bewegungen dieses Geistes machen. Sie sind Sorgen aus Fürsorge im Dienst der Welt, wie dieser Geist sie bewegt. Sie sind im Einklang mit seiner Sorge und Fürsorge. Diese Sorgen sind im Einklang mit den Ordnungen des Lebens, auch mit ihrem Anfang und Ende.

Die Zukunft

Im Einklang mit dem Denken dieses Geistes ist jede Zukunft für uns jetzt. Dieser Geist denkt alles jetzt. In der geistigen Dimension hört die Sorge um das Nächste auf. Jedes Nächste wird uns im Einklang mit dieser Bewegung jetzt gezeigt. Weil es ein Nächstes gibt, gibt es für uns eine Zukunft, doch eine Zukunft jetzt. 

Die Hellinger sciencia® ist eine Wissenschaft für das Jetzt. Alle ihre Einsichten wirken jetzt und wirken sofort. Jeder Widerstand gegen diese Einsichten wirkt ebenfalls jetzt und sofort. Darin zeigt sich, dass die Hellinger sciencia® eine wahre Wissenschaft ist, eine Wissenschaft von unseren Beziehungen jetzt.

Die Liebe

Letztlich ist die Hellinger sciencia® eine Wissenschaft der Liebe. Sie ist eine universale Wissenschaft der Liebe. Sie ist die Wissenschaft von jener Liebe, die alles mit einschließt, und zwar auf gleiche Weise. 

Wie gelingt diese Liebe? Sie gelingt im Einklang mit dem Denken des Geistes, der alles bewegt, wie er es denkt. Sie ist Liebe im Einklang mit dem Denken dieses Geistes, sie ist sich der Bewegung dieses Geistes bewusst. Sie weiß, wie sie liebt und wie sie lieben darf, weil ihr diese Liebe im Einklang mit dem Bewusstsein des Geistes als Einsicht bewusst wird. Daher ist diese Liebe wie dieses Bewusstsein auch rein. Sie ist rein, weil sie von einem anderen Denken bewegt wird. Sie ist eine wissende Liebe, sie ist reine wissende Liebe. Von daher ist sie auch eine schöpferische Liebe, doch schöpferisch im Einklang mit dem Denken dieses Geistes.

Von daher wird diese Liebe auch zur Wissenschaft, zu einer universalen Wissenschaft. Als universale Wissenschaft wirkt sie universal. Sie wirkt, weil sie wahr ist.