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Die andere Ordnung der Liebe

Die Zustimmung

Beim Familien-Stellen kommt eine andere Ordnung der Liebe ans Licht, jenseits von Schuld und Sühne. Denn die Stellvertreter in einer Aufstellung werden von einer anderen Macht als die ihres Gewissens in den Dienst genommen. Diese Macht hebt alle Unterschiede von Gut und Böse im Sinne des Gewissens auf und führt sie zusammen. Sie ist eine Bewegung der Zustimmung zu allem und jedem, wie es ist.

Die Bewegungen des Geistes

Die Bewegungen des Geistes sind schöpferische Bewegungen. Als schöpferische Bewegungen bewegen sie alles, wie es ist, ohne jeden Unterschied. Daher sind sie allem und jedem gleichermaßen zugewandt, auch denen, die wir unter dem Einfluss unseres Gewissens ablehnen oder weghaben wollen. Wie gelingt uns der Einklang mit diesen Bewegungen und mit ihrer Liebe? Wir lassen uns von ihnen führen, ähnlich wie die Stellvertreter sich während einer Familienaufstellung von ihnen führen lassen. Die Stellvertreter wissen nicht, wohin diese Bewegungen sie führen. Weil sie sich ihnen überlassen, werden sie zu Lösungen für die betroffenen Personen und für ihre Beziehungen geführt, die ihnen unerwartete neue Wege eröffnen. Diese Wege sind anders und weiter, als sie unseren bisherigen Erwartungen und Wünschen entsprechen. Sie liegen jenseits unserer Absichten und Ängste und jenseits unserer Gefühle  von Schuld. Sie liegen jenseits unserer Versuche unsere Schuld durch Sühne zu überwinden, und sie liegen jenseits unserer Versuche, unsere Schuld anderen an unserer Stelle aufzubürden oder sie an ihrer Stelle zu übernehmen. Nur der Einklang mit den Bewegungen des Geistes und den Bewegungen seiner Liebe macht uns offen für jene Ordnungen der Liebe, die schöpferisch immerfort Neues ermöglichen. Sie machen uns und andere für diese Liebe frei.