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Staatlich anerkannte Schul- und Bildungsmaßnahme für Erwachsene

 

Die Hellinger® sciencia Aufstellungen von Bert und Sophie Hellinger werden weltweit durch die Hellinger®schule und ihre Dozenten in der Ausbildung zum „Hellinger sciencia® Aufsteller“ vermittelt. Alle besuchten Kurse von Bert und Sophie Hellinger und der Hellinger®schule werden für die Ausbildung anerkannt.

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Die Mutter finden und nehmen

Das nächste entscheidende Ereignis und der nächste Erfolg ist die Bewegung zur Mutter, nun als ein gegenüber, die uns an ihre Brust nimmt und nährt. Mit ihrer Milch nehmen wir das Leben außerhalb von ihr. Was macht uns hier erfolgreich und bereitet uns für die späteren Erfolge in unserem Leben und in unserem Beruf vor? Sie als die Quelle unseres Lebens zu nehmen, mit allem, was von ihr zu uns überfließt. Mit ihr nehmen wir unser Leben. Wir nehmen es soweit, wie wir sie nehmen. Dieses Nehmen ist aktiv. Wir müssen saugen, damit ihre Milch fließt. Wir müssen rufen, damit sie kommt. Wir müssen uns freuen über das, was sie uns schenkt. Durch sie werden wir reich. 
Später in Leben zeigt sich: wem es gelang, seine Mutter auf diese Weise voll zu nehmen, der wird erfolgreich und glücklich. Denn wie jemand zu seiner Mutter steht, so steht er zu seinem Leben und zu seinem Beruf. Soweit er seine Mutter ablehnt, soweit lehnt er auch das Leben ab und seine Arbeit und seinen Beruf. Auf gleiche Weise und soweit, lehnt ihn auch das Leben ab und seine Arbeit und sein Beruf. Wie jemand sich über seine Mutter freut, so freut er sich am Leben und an seiner Arbeit. So wie seine Mutter ihm gibt, ihm immer mehr gibt, wenn er von ihr mit Liebe nimmt, so schenkt ihm sein Leben und seine Arbeit im gleichen Maße Erfolg. 
Wer Vorbehalte gegen seine Mutter hat, der hat sie auch gegen das Leben und gegen das Glück. Wie seine Mutter sich von ihm als Folge seiner Vorbehalte und seiner Ablehnung, so zieht sich das Leben von ihm zurück und sein Erfolg. Wo beginnt unser Erfolg? Er beginnt bei unserer Mutter. Wie kommt der Erfolg zu uns? Wie darf er kommen? Wenn unsere Mutter zu uns kommen darf und wir sie als unsere Mutter ehren.

Die Hinbewegung zur Mutter

Dem Nehmen der Mutter steht bei vielen eine frühe Erfahrung entgegen. Sie erlebten eine frühe Trennung von der Mutter. Zum Beispiel, wenn sie für eine Zeitlang weggegeben wurden, oder wenn die Mutter krank war und zur Erholung gehen musste, oder wenn wir krank waren und sie uns nicht besuchen durfte. Diese Erfahrung hat eine tiefgreifende Veränderung in unserem späteren Verhalten zur Folge. Der Schmerz der Trennung und die Hilflosigkeit ohne sie, die Verzweiflung, nicht zu ihr gehen zu können, wo wir sie so sehr gebraucht hätten, führt zu einer inneren Entscheidung. Zum Beispiel: „Ich gebe sie auf.“ „Ich bleibe allein.“ Ich bleibe auf Abstand zu ihr.“ „Ich wende mich von ihr ab.“ Wenn das Kind wieder zur Mutter zurückdarf, entzieht es sich ihr oft. Es lässt sich zum Beispiel von ihr nicht mehr berühren, verschließt sich vor ihr und vor ihrer Liebe. Es wartet vergeblich auf sie und wenn sie versucht ihm näher zu kommen und es in den Arm zu nehmen, weist es sie innerlich und oft auch äußerlich zurück.

Die Folgen einer unterbrochenen Hinbewegung 

Die früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter hat weittragende Folgen für das spätere Leben und für unseren Erfolg. Wie zeigt sich das im Einzelnen? Wenn solche Kinder später auf jemanden zugehen möchten, zum Beispiel auf einen Partner, erinnert ihr Körper das Trauma der frühen Trennung. Dann halten sie in ihrer Hinbewegung inne. Statt auf den Partner zuzugehen, warten sie, dass er auf sie zugeht. Wenn er wirklich näherkommt, halten sie seine Nähe oft schwer aus. Sie weisen ihn auf die eine oder andere Weise zurück, statt ihn glücklich willkommen zu heißen und zu nehmen. Sie leiden darunter und können sich dennoch nur zögernd für ihn öffnen, wenn ja, oft nur kurze Zeit. Ähnlich ergeht es ihnen mit einem eigenen Kind. Auch seine Nähe halten sie manchmal schwer aus. Was wäre für sie hier die Lösung? Dieses Trauma wird dort überwunden, wo es begann. Überhaupt steht fast hinter jedem Trauma eine Situation, in der eine Bewegung, die notwendig gewesen wäre, nicht möglich war, sodass wir in ihr wie angewurzelt oder gelähmt unbeweglich blieben. Wie wird ein solches Trauma gelöst? Es wird in unserem Gefühl und in unserer Erinnerung gelöst, wenn wir  trotz aller Angst in diese Situation zurückgehen und die damals verhinderte oder unterbrochene Hinbewegung innerlich nachholen. Was heißt das für eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter? Wir gehen noch einmal zurück in die Situation von damals, werden noch einmal das Kind von damals, schauen auf unsere Mutter von damals und gehen trotz des aufsteigenden Schmerzes und der Enttäuschung und Wut von damals einen kleinen Schritt auf sie zu – mit Liebe. Wir halten inne, schauen ihr in die Augen und warten, bis wir in uns die Kraft und den Mut für den nächsten kleinen Schritt spüren. Wir halten wieder inne, bis uns der nächste kleine Schritt gelingt und die nächsten kleinen Schritte,  bis wir am Ende in die Arme unserer Mutter fallen, von ihr umarmt und festgehalten, endlich wieder ganz mit ihr eins und mit Liebe bei ihr. 
Später testen wir, auch hier zunächst innerlich, ob uns diese Hinbewegung mit einem geliebten Partner gelingt. Wir schauen ihm in die Augen, und statt zu warten, dass er sich auf uns zubewegt, machen wir den ersten kleinen Schritt zu ihm. Nach einer Weile, wenn wir genügend Kraft gesammelt haben, setzen wir einen zweiten Schritt. So gehen wir weiter auf ihn zu, langsam Schritt für Schritt, bis wir ihn in unsere Arme nehmen und er uns, bis wir ihn festhalten und uns von ihm festhalten lassen, glücklich und lange. 

Die Hinbewegung zum Erfolg 

Wozu habe ich das hier so ausführlich beschrieben?
Eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter erweist sich später als ein entscheidendes Hindernis für den Erfolg in unserer Arbeit, in unserem Beruf und in unserem Unternehmen. Auch hier kommt es darauf an, dass wir auf den Erfolg zugehen statt zu warten, dass er zu uns kommt. Zum Beispiel wenn wir auf den Lohn warten, ohne zuvor die entsprechende Leistung zu bringen, wenn wir andere vorschieben statt selbst zuzupacken und uns eher zurückziehen als auf jemanden und auf eine Arbeit mit Freude zuzugehen. Jeder Erfolg hat das Gesicht der Mutter.
Wir gehen also auch hier zuerst innerlich auf unseren Erfolg zu und gehen auf andere Menschen zu, bereit, für sie etwas zu leisten, bereit, ihnen zu dienen, statt zu zögern und stehen zu bleiben und zu warten, dass sie sich bewegen. Wir gehen also auf sie zu, wir gehen auf unseren Erfolg zu, Schritt für Schritt, und spüren bei jedem Schritt unsere Mutter liebevoll hinter uns. Mit ihr verbunden, sind wir für unseren Erfolg gerüstet und kommen bei ihm an,  wie wir bei unserer Mutter angekommen sind. Bei ihr zuerst und jetzt bei ihm.

Die Zuwendung 

Unsere Zuwendung ist eine Bewegung, die im Herzen beginnt. Sie fällt uns leicht, wenn uns zuerst die Zuwendung zu unserer Mutter gelungen ist. Was aber, wenn dieser Zuwendung etwas entgegenstand oder wenn sie früh unterbrochen wurde? Statt uns anderen und uns selbst mit Liebe und Achtung zuzuwenden, wenden wir uns von ihnen ab. Dann wird die Wegwendung zur inneren und äußeren Grundbewegung in unseren Beziehungen, auch in unserer Beziehung zum Erfolg. Die Frage ist: Wie können wir die Bewegung des Sich-Wegwendens umwenden hin zur Zuwendung zu unserem Leben, zu anderen Menschen, zu unserem Erfolg und zu unserem Glück.
Ich schlage dazu eine innere Übung vor und eine Bewegung, mit deren Hilfe Sie die Bewegung der Wegwendung innerlich in Ihrem Körper zuerst wahrnehmen und sie danach umkehren können in eine umfassende Zuwendung.