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Staatlich anerkannte Schul- und Bildungsmaßnahme für Erwachsene

 

Die Hellinger® sciencia Aufstellungen von Bert und Sophie Hellinger werden weltweit durch die Hellinger®schule und ihre Dozenten in der Ausbildung zum „Hellinger sciencia® Aufsteller“ vermittelt. Alle besuchten Kurse von Bert und Sophie Hellinger und der Hellinger®schule werden für die Ausbildung anerkannt.

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Väter

Die Väter treten heutzutage oft in den Hintergrund, vor allem dann, wenn die Frau die Kinder mehr an sich ziehen und sie vorwiegend nach ihrem Bild erziehen will, vor allem, wenn sie sich von ihrem Mann trennt oder von ihm verlassen wird. Die Gründe dafür sind vielfältig, ohne dass sie hier besprochen oder beurteilt werden. Vielmehr betrachte ich die Situation eher von außen, indem ich meine Erfahrungen über den Platz des Vaters in der Familie im Einzelnen mitteile.

In der Familie gibt es eine Rangordnung nach der jene, die früher da waren, einen höheren Rang haben als jene, die nach ihnen gekommen sind. In die Familie kommen der Mann und die Frau gleichzeitig. Sie gründen die Familie gemeinsam. Das heißt, dass sie im Rang gleich sind. Keiner von ihnen kann sich über den anderen erheben, als sei er selbst wichtiger oder größer. Vor ihren Kindern sind sie in dieser Hinsicht gleich wichtig und groß. Darüber hinaus gibt es zwischen Mann und Frau noch eine weitere Rangordnung. Diese richtet sich nach der Funktion, welche der Mann und die Frau in der Familie übernehmen. Den ersten Rang hat hier jene Funktion, welche der Familie das Überleben und die Sicherheit nach außen ermöglichen, wer also für den Lebensunterhalt sorgt. In früheren Zeiten war das in erster Linie der Vater. Von daher nahm er in dieser Hinsicht einen höheren Rang ein. Dies zeigt sich darin, dass er in einer Aufstellung aber auch sonst im Leben und vor der Öffentlichkeit rechts neben der Frau steht. Nach ihnen, links von ihnen kommen in einer Aufstellung aber auch sonst im Leben die Kinder in der Altersreihenfolge, unabhängig von ihrem Geschlecht. Zum Beispiel bei Tisch aber auch sonst, wenn die Familie gemeinsam auftritt. Die Beachtung der Reihenfolge wird besonders wichtig, wenn der Mann und die Frau aus zwei verschiedenen Ländern kommen, und jeder vielleicht auch mit einer anderen Sprache, einer anderen Kultur und sogar einer anderen Religion. Hier übernimmt der Vater den ersten Rang. Das heißt, eine solche Beziehung gelingt, wenn die Frau und die Kinder dem Vater in sein Land folgen und in seine Sprache, seine Kultur, ja sogar in seine Religion. Diese haben Vorrang vor dem Land und der Sprache und Kultur der Frau. Wird die Frau damit in den Hintergrund gedrängt? Keineswegs. Es geht hier nur um die Rangfolge. Deswegen übernehmen die Kinder von ihrer Mutter zugleich auch deren Heimat, Sprache und Kultur, aber der Heimat, Sprache und Kultur des Vaters nachgeordnet.

Anders ist es, wenn die Mutter für den Lebensunterhalt der Familie sorgen muss. Dann übernimmt sie den ersten Rang wie oben mit Bezug auf den Vater beschrieben, und der Vater den nachgeordneten Rang. Selbstverständlich nimmt die Mutter am Anfang den Kindern gegenüber den ersten Rang ein. Sie gebiert und nährt die Kinder und  umsorgt sie vor allem. Damit zieht sie diese notwendigerweise auch auf eine besondere Weise an sich. Erst nach einer Weile tritt der Vater gleichberechtigt an ihre Seite. Er führt die Kinder in die Welt außerhalb der Familie ein und sichert deren Zukunft auf eine männliche Weise. Daher ist es wichtig, dass die Mutter auf eine gleichberechtigte Weise die Kinder schon früh zu deren Vater führt und sie ihm überlässt. Was ich hier beschrieben habe, ist die äußere Seite. Ihr steht oft im Wege, dass beide, die Mutter und der Vater, durch ihr Gewissen auf eine innige Weise an ihre Herkunftsfamilie gebunden bleiben. Von daher versuchen beide, die Kinder nach den Vorgaben der eigenen Herkunftsfamilie zu erziehen und gegen die Vorgaben der Familie des Partners. Oft übernimmt heutzutage die Mutter die Führung und entfremdet die Kinder von ihrem Vater. Hier ihm und seiner Familie die gleiche Stellung einzuräumen, wäre der entscheidende Schritt zur vollen Gleichberechtigung. Dies gilt selbstverständlich auch umgekehrt.

            Was ist hier das Ergebnis? Ein glückliches Paar und glückliche Kinder.